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holz im hintergrund, 2 bilder von älteren personen im vordergrund

„Dann gebts mich halt in ein Pflegeheim“ ist der häufigst gesagte Satz Betroffener, wenn sich die akute Krisensituation ergibt, sich selbst nicht mehr versorgen zu können. Dabei wünschen sich weit mehr als 80 Prozent der über 60-Jährigen nichts mehr, als ihre alten Tage in gewohnter Umgebung zu Hause zu verbringen.

Für betroffene Angehörige stellt sich oft akut und zwingend die emotional extrem belastende Frage: „Heim oder Daheim?“. Entscheidungshilfe und Entlastung für Angehörige bieten 24-Stunden-Betreuungen, die im häuslichen und medizinischen Alltag unterstützen.

Sparstift am falschen Platz

Fast 85 Prozent der heute pflegebedürftigen Menschen in Österreich werden zu Hause von ihren Familien bzw. mit Unterstützung mobiler Dienste oder 24-Stunden-Betreuung versorgt. Damit sind Familien der größte und volkswirtschaftlich für den Staat günstigste Pflegedienst, der staatlich allerdings wenig Unterstützung erfährt. Während die öffentliche Hand nach Abschaffung des Pflegeregresses Heimplätze mit Pro Kopf-Kosten von jährlich EUR 34.600,- schultert, schlagen sich die Kosten des Staates für mobile Pflege mit nur EUR 4.000,- zu Buche. Denn die Arbeitsstunden der pflegenden Angehörigen, die hochgerechnet lt. WIFO etwa EUR 2,5 Mrd. kosten würden, erspart sich der Staat. Genauso wie eine ausreichende Förderung der 24-Stunden-Pflege (Quelle: Profil 9/24.Februar 2019). Wie hoch gefördert wird ist außerdem je Bundesland unterschiedlich.

Staatliche Unbekümmertheit

Wie der Ausbau der 24-Stunden-Pflege aussehen würde, lässt sich auch an anderen Zahlen rund um die häusliche Pflege ablesen. So werden die zu 73 Prozent weiblichen pflegenden Angehörigen der rund 950.000 zu Hause versorgten Menschen nur zu 32 Prozent von mobilen Diensten wie Heimhilfen, Hauskrankenpflege etc. unterstützt und überhaupt nur 5 Prozent können auch aus finanziellen Gründen eine sinnvoll entlastende 24-Stunden-Betreuung nützen.

Wie emotional und organisatorisch belastend die staatliche Unbekümmertheit für bemühte und verantwortlich leistende Angehörige ist, die täglich mit dieser Benachteiligung konfrontiert sind, nehmen nur wenige offiziell zur Kenntnis.

Institutionalisierung ist der falsche Ansatz

Während in Pflegeheimen jeder nur gerade bekommt, was dringend nötig ist, bietet die 24-Stunden-Betreuung oder Pflege einen großen Teil dessen, was viele wollen. Von alltäglicher Versorgung im Haushalt, Körperhygiene usw. bis hin zu delegierten medizinischen Kontrollleistungen. Vor allem aber ist die 24-Stunden-Betreuung, wie sie professionelle Agenturen, wie „gutbetreut.at“ verantwortungsvoll vermitteln, darum bemüht, die Lebensqualität Betroffener auch emotional und sozial zu sichern und Menschen am Ende ihres Weges die Würde zu wahren und Angehörigen ein Team und Ansprechpartner zu bieten, auf die sie sich verlassen können.

Zukunftsziel: Leistbare Alternative zu stationärem Muss

Deshalb muss 24-Stunden-Betreuung zu Hause eine leistbare Alternative zu stationärem Muss „weil es anders nicht mehr geht“ werden. Nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch. Denn wer einmal den Slalom zwischen ärztlicher Betreuung zu Hause, genehmigenden Krankenklassen und in unterschiedlich zuständigen Ämtern absolvieren musste, weiß wie schwer es Angehörigen gemacht wird, ein Netzwerk aus nötigen Maßnahmen reißfest zu gestalten und am Laufen zu halten. Kooperationsverweigerung, Sparstift am falschen Platz und oft nicht einmal ein Minium an Anerkennung sind Alltagsleid für Kinder, Enkel oder andere Verwandte, die die Verantwortung auf sich nehmen, geliebte Menschen zu Hause zu betreuen. Auch deshalb hat sich „gutbetreut.at“ entschlossen, gerade in jeden Bereichen Unterstützung und bewährtes Know-how zur Verfügung zu stellen.

24 Stunden Pflege zuhause

Masterplan „Würde wahren“

Der längst überfällige „Masterplan“ zum Thema Pflege muss daher vor allem die Unterstützung und Förderung privater Leistungen im Pflegebereich zum Ziel haben. Im Hinblick auf administrative Erleichterungen, aber vor allem im Bereich der finanziellen Förderung. Denn Menschen am Ende ihres Leben die Würde und die Wahlfreiheit zu wahren, darf keine Frage des Geldes sein. Es ist eine Frage der sozialen Verpflichtung. Und diese wahrzunehmen, darf kein Luxus bleiben!