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Warum ich gutbetreut.at gegründet habe

3 KofferMeistens hatte ich drei Koffer. Einen mit Businessoutfits für Geschäftsreisen, einen für die Mailand-Aufenthalte bei meinem italienischen Mann und einen für Waidhofen an der Ybbs.

Dort lebte meine pflegebedürftige Oma, für mich meine einzige Familie, beste Freundin und zu dieser Zeit meine wichtigste „Verantwortung“. Zwischen New York, London, Zürich, Frankfurt, Mailand und Waidhofen an der Ybbs. Das war damals mein Leben. Zwischen Investorenkonferenzen für meinen letzten Arbeitgeber, Partnerin für meinen Lebensgefährten und Pflegekraft für meine Großmutter sein.

Ich habe oft laufende Projekte und Reisen unterbrechen müssen, weil ich für die krank gewordenen 24-Stunden-Pflegerin einspringen musste. Ich habe niemals mein Handy abgeschalten und Funklöcher gefürchtet wie die Pest, weil man mich dann aus Waidhofen nicht erreichen konnte.

Statt im Hier und Jetzt, im Fort und Dort

Neun Jahre lang, so lange meine Oma Rund-um-die-Uhr-Hilfe brauchte, lebte ich nur im Takt dessen, was gerade bei ihr anstand. Und oft habe ich ihre Pflege und den Haushalt persönlich übernommen, weil Pflege-Notstand herrschte und Mili oder eine andere Pflegerin aus familiären oder anderen Gründen ausfiel.

Neben der Einkaufsliste für meine Oma, lagen die Unterlagen für Investorenkonferenzen, beim Kochen und Putzen habe ich Präsentationen geübt, Arzttermine habe ich wie Businessmeetings getaktet und Administratives möglichst rasch aufgearbeitet. Ich wollte Zeit für die verbleibenden Momente mit ihr haben.

Aber ich wollte auch Verantwortung und Sorge für meine Familie und meinen Job wahrnehmen und auch noch ein wenig mein eigenes Leben haben.

Bilderrahmen mit Oma-Bildern

15 Minuten bevor ich Investoren in New York ein Milliarden-Projekt vorstellen sollte, bekam ich einen Anruf. Ich erinnere mich daran als ob es gestern war. Pflegenotstand!!! und ich wusste nicht, wie ich aus Übersee eine neue Pflegekraft für Waidhofen an der Ybbs organisieren sollte. Familie, gab es nicht und eine verlässliche 24-Stunden-Betreuung, die umorganisieren hätte können, auch nicht.

Ich war oft am und manchmal über dem Limit. Sowohl organisatorisch als auch psychisch und physisch.

Die Wirkung dieser Nachricht, die wie eine Bombe einschlug, habe ich nie vergessen. Und nach dem Tod meiner Oma habe ich viele Menschen getroffen, die das Problem auch kannten: Alles unter einen Hut zu bringen. Hilfe für einen über alles geliebten Menschen, eigene Familie, einen Beruf, den man liebt und ausüben möchte…

Nach dem Tod meiner Großmutter 2010 habe ich ihr und mir versprochen, dass Nachhaltiges und Schönes für ebenso Betroffene mein Leben bestimmen sollten, statt Zahlentabellen und Konferenzen. Aber mit dem professionellen Hintergrund meines Berufs und den menschlichen und pflegerischen Erfahrungen, die ich in neun Jahren Pflege & Betreuung gemacht habe.

Deshalb habe ich 2012 „gutbetreut.at“ gegründet.

Vision wird Mission: gutbetreut.at

Aus den nicht immer positiven Pflege-Erfahrungen dieser Zeit, hatte ich die Vision mitgenommen hochqualifizierte Pflege, kompetente Organisation und so nachhaltige Entlastung für Pflegebedürftige und ihre Familien anzubieten. Und das zu einem vertretbaren Preis und – noch viel wichtiger – mit menschlicher Kompetenz für die Bedürfnisse aller Betroffenen.

Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen, wo unter anderem das aufeinander Acht geben und Helfen wichtig waren. Werte wie Verantwortung, Gemeinschaft und Familie sind bei uns großgeschrieben worden. Danach wollte ich mein Team aussuchen. Und zwar nach strengstens geregelten Qualitätskriterien und genau abgefragten, geprüften Erfahrungen.

Heute ist „gutbetreut.at“ einer der führenden 24-Stunden-Pflegedienstleister und aus der Vision ist eine erfolgreiche Mission geworden. Mit einem Netzwerk von über 400 hochqualifizierten, hervorragend Deutsch sprechenden und jeweils passend ausgesuchten Pflegekräften, die diese Vision mit mir teilen.

Zu Besuch bei unserer Patientin Frau Grete und Pflegerin Vlasta

Denn wenn pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen spüren und wissen, dass sie „gutbetreut“ sind, dann spüre ich, dass ich dort angekommen bin, wo ich instinktiv immer sein wollte. Und dass ich das Versprechen an meine Oma erfüllt habe.