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DIE KOSTEN

Wir legen besonderen Wert darauf, dass Pflege für Sie leistbar ist. Kostentransparenz und faire Preise für alle Beteiligten sind für uns sehr wichtig. Gerne unterstützen wir Sie bei der Finanzierung durch Beratung über die Inanspruchnahme von Pflegegeld und der 24-Stunden-Betreuungs-Förderung.

Das Beratungsgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich und für uns das Wichtigste um Sie, Ihren Gesundheitszustand, Ihre Bedürfnisse und Ihre Wünsche kennen zu lernen. Die Kosten der 24-Stunden-Betreuung sind abhängig vom Betreuungsaufwand und der Qualifikation der Betreuer.
 

Die monatlichen Gesamtkosten für eine Betreuung, abzüglich der Förderung durch das Sozialministerium Service bzw. das Fördermodell der NÖ Landesregierung, betragen ab 1.750,- Euro.


Die PersonenbetreuerIn wohnt beim Patienten und wird auch dort verköstigt. Unsere BetreuerInnen arbeiten üblicherweise im Zwei-Wochen-Rhythmus. Dieser kann jedoch auf Ihren Wunsch abgeändert werden.

Pflegegeld

Mit dem Pflegegeld wird ein Teil der pflegebedingten Mehraufwendungen durch eine Geldleistung abgegolten. Dadurch soll die notwendige Pflege gesichert und ein möglichst selbstbestimmtes und bedürfnisorientiertes Leben ermöglicht werden.

Wer Pflege braucht, soll sich diese möglichst nach seinen Bedürfnissen selbst organisieren können, z. B. in dem er Ihnen als pflegender Angehöriger eine finanzielle Entschädigung für Ihre Tätigkeit bieten kann. Dazu trägt das Pflegegeld bei. Außerdem kann professionelle Unterstützung zu Ihrer Entlastung organisiert werden.
 

Hinweis: Wo beantragen Sie das Pflegegeld?

Wenn Sie eine Pension oder Rente beziehen, ist der Antrag bei der zuständigen Versicherungsanstalt, das ist die Stelle, die auch Ihre Pension oder Rente ausbezahlt (z.B. Pensionsversicherungsanstalt oder SVA der Bauern) einzubringen. Für BezieherInnen einer Pension nach landesgesetzlichen Vorschriften (z.B. Landesbeamte, Gemeindebedienstete) ist das BVA-Pensionsservice zuständig. Personen ohne eigene Pension oder BezieherInnen einer bedarfsorientierten Mindestsicherung können das Pflegegeld bei der Pensionsversicherungsanstalt beantragen.

Das Pflegegeld gebührt frühestens mit Beginn des auf die Antragstellung folgenden Monates.

 

Download PVA Antrag auf Zuerkennung bzw. Erhöhung des Pflegegeldes
 

Antrag PVA auf Zuerkennung und Erhöhung Ihres Pflegegeldes sowie Weitergewährung nach befristetem Pflegegeldbezugs

Höhe des Pflegegeldes pro Monat


Pflegebedarf in Stunden pro Monat

Betrag in Euro monatlich (netto)

Pflegestufe 1
Mehr als 65 Stunden

157,30 Euro

Pflegestufe 2
Mehr als 95 Stunden

290,-   Euro

Pflegestufe 3
Mehr als 120 Stunden

451,80 Euro

Pflegestufe 4
Mehr als 160 Stunden

677,60 Euro

Pflegestufe 5
Mehr als 180 Stunden, wenn

  • ein außergewöhnlicher Pflegeaufwand erforderlich ist

920,30 Euro

Pflegestufe 6
Mehr als 180 Stunden, wenn

  • zeitlich unkoordinierbare Betreuungsmaßnahmen erforderlich sind und diese regelmäßig während des Tages und der Nacht zu erbringen sind oder
  • die dauernde Anwesenheit einer Pflegeperson während des Tages und der Nacht erforderlich ist, weil die Wahrscheinlichkeit einer Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist

1.285,50 Euro

Pflegestufe 7
Mehr als 180 Stunden, wenn

  • keine zielgerichteten Bewegungen der vier Extremitäten mit funktioneller Umsetzung möglich sind oder
  • ein gleich zu achtender Zustand vorliegt

1.688,90 Euro

Förderung der 24-Stunden-Betreuung

Zum Zweck der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung Zuhause wurde vom Sozialministerium ein Fördermodell entwickelt. Diese Förderung beträgt bei 2 BetreuerInnen von gutbetreut.at EUR 550,- pro Monat.
 

Hinweis: Die Betreuung muss gemäß den Bestimmungen des Hausbetreuungsgesetzes erfolgen.


Die pflegebedürftige Person bezieht zumindest ein Pflegegeld in Höhe der Stufe 3. Bei Bezug eines Pflegegeldes der Stufen 3 oder 4 muss die Notwendigkeit einer 24-Stunden-Betreuung durch einen Befund des behandelnden (Fach-) Arztes nachgewiesen werden; ab Stufe 5 wird in der Regel von der Notwendigkeit einer 24-Stunden-Betreuung ausgegangen. Eine Förderung von Personen mit Pflegestufe 1 oder 2 und nachgewiesener Demenz ist nur in NÖ und Vorarlberg nach den do. Richtlinien des Landes möglich.
Bei Antragstellung wird das Einkommen der pflegebedürftigen Person berücksichtigt. Die Einkommensgrenze beträgt EUR 2.500,- netto monatlich (unabhängig vom Vermögen wie z. B. Immobilien, Sparbücher,…) wobei Leistungen wie Pflegegeld, Sonderzahlungen, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld und Wohnbeihilfen unberücksichtigt bleiben. Übersteigt das monatliche Nettoeinkommen diese Grenze von EUR 2.500,- um weniger als den maximalen Zuschuss, so ist der Differenzbetrag zu gewähren, sofern dieser mindestens EUR 50,- beträgt. Für jeden unterhaltsberechtigten Angehörigen erhöht sich die Einkommensgrenze um EUR 400,- bzw. um EUR 600,- für behinderte unterhaltsberechtigte Angehörige.

 

Downloads Anträge für die Förderung der 24-Stunden-Betreuung
 

Antrag beim Sozialministerium Service für die Förderung Ihrer 24-Stunden-Betreuung
(gilt österreichweit)


Antrag NÖ Modell zur Förderung Ihrer 24-Stunden-Betreuung (gilt nur für NÖ)


Erste Anlaufstelle für Fragen, Informationen und für die Antragstellung ist das Sozialministerium Service (ab 1.6.2014 trägt das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen die Kurzbezeichnung ''Sozialministerium Service'') mit seinen 9 Landesstellen. Informationen erhalten Sie unter der Tel. Nummer 05 99 88 zum Ortstarif. Weitere wichtige Informationen sind im Internet auf der Plattform für pflegende Angehörige des Sozialministeriums unter http://www.pflegedaheim.at/ zu erhalten.

Beispiel für Pflegezuschuss

Beispiel für Zuschüsse der Pflegestufe 3 pro Monat
(gilt auch für Pflegegeld ab Stufen 1 und 2 mit nachgewiesener Demenz in NÖ und Vorarlberg)

Stufe 3 Pflegegeld

451,80 Euro 

+ 24-Stunden-Förderung

550,-    Euro 

Summe Zuschüsse

1.001,80 Euro

Pflegekosten steuerlich absetzen!

Bei einer Betreuung zu Hause sind die damit verbundenen Aufwendungen wie bei einer Heimbetreuung ab Bezug von Pflegegeld der Pflegestufe 1 als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig. Dabei können alle im Zusammenhang mit der Betreuung anfallenden Aufwendungen und Ausgaben, wie zum Beispiel:

1.  Kosten für das Pflegepersonal und

2.  Aufwendungen für Pflegevermittlungsagenturen

geltend gemacht werden.

Diese Aufwendungen sind um die erhaltenen steuerfreien Zuschüsse (zB Pflegegeld, Zuschuss zu den Betreuungskosten) zu kürzen.

 

Hinweis: Natürlich sind auch die gutbetreut.at Rechnungen steuerlich absetzbar. Die Zahlungsbelege müssen Name und Anschrift der Betreuungsperson, Datum, Zweck und Rechnungsbetrag beinhalten. Bitte bewahren Sie die Belege sieben Jahre auf.